Geschichte Turnen

Der Turnverein „Germania“ Ommersheim

Der Verein wurde im August 1905 als Turnverein „Germania” Ommersheim gegründet. Initiator der Gründung war damals Herr Willi Nadig, ein sogenannter „Knecht” aus Aßweiler. Als Grundausstattung erwarb der Verein ein Reck, eine Fußmatte und Turnerkleidung, die aus Hemden, Hosen und Mützen bestand. In den darauf folgenden Jahren hatte der Verein sich unter den Vorsitzenden Jakob Degel, Jakob Uth und Johann Vogelgesang etabliert. Nach dem Ausbruch des 1. Weltkrieges kam das gesamte Vereinsleben zum Erliegen. 1921 wurde erstmals am Gauturnfest in Niederwürzbach teilgenommen und der Vorsitzende Jakob Uth als Gauturnwart in den Gauführungsstab berufen. Er organisierte 1922 das erste hiesige Gauturnfest, das in der Kallenbach (Pützchen) stattfand. Im darauf folgenden Jahr war Ommersheim das Ziel einer Götzwanderung. Über die Aktivitäten des Vereins um die Zeit des 2. Weltkrieges bis 1964 liegen nur wenige Dokumente vor.

Mit dem Neubau einer Turnhalle 1964 begann eine neue Ära in der Ommersheimer Turngeschichte. Julius Kempf bemühte sich um die Übungsleiterinnen Anni Hoffmann und Christel Bubel und um die Beschaffung von Turngeräten. Der Verein wurde nun Mitglied im Saarländischen Turnerbund, und so konnten Turner und Turnerinnen wie Herbert Bellem, Jakob Grünheck, Georg Kempf, Roland Sonntag, Anita Wannemacher, Ursula Kempf und Lore Lauer an Übungsleiterlehrgängen teilnehmen, dank der Organisation von Herrn Julius Kempf. Das Training der Jungen übernahm damals Herr Albert Vogelgesang.

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